Wissenschaftstheorie und Methodologie pädagogischer Forschung

Die Mitschrift der Vorlesung vom 29.10 ist etwas länger. Als erstes gilt es sehr positiv zu erwähnen, dass für alle anwesenden Hörer After Eight verteilt wurde, um klar zu machen dass Aussagen ernst zu nehmen sind. (Bezogen auf die erste Frage im UGO Forum zur VO). Das Themengebiet der Vorlesung war dann “großes Kino” (nachdem am Montag meist Nic Nacs, M&Ms und Co meinen/unseren Platz zieren).

Am Anfang der VO war die Wiederholung von Hermeneutik und dem zweiten hermeneutischen Paradigma (siehe Folie) und der Phänomenenologie (als Gegenposition zur Empirischen Analyse).

Die Lehre von Phänomenen (Husserl) (siehe aktualisierte Version der Folie) > das wesetnliche erfassen, z.B. wie im Holzhacker Beispiel (wurde bereits im Tutorium erwähnt) > wie schnell, etc..) vs. warum? (Phänomenologie) > Intention

Die P. ist ein geistig/intuitiver Zugang und befasst sich mit Intention und Motivstrukturen (Warum?)

Hermeneutik

Hermes (Sprache)

Innenwelt zugänglich, Texte (Gespräche etc. ebenfalls, alles nicht standardisierte (gehören hierzu auch SMS?)

Intention und Geschichte/Hintergrund der Textentstehung verstehen

Warum müssen wir den Knopf/sollen wir überhaupt drücken? 

Telelogische Erklärung (Nohl) ; Karl Marx > befreite Gesellschaft

Warum/Wozu ist Erziehung gut? ; Wozu müssen wir den Knopf drücken, Wie könnte es besser funktionieren (z.B. Marx) > Grundfragen der Hermeneutik

Holismus 

Zusammenhang mit anderen, Aspekte die nur in einem Kontext zu sehen sind (zum Beispiel Gruppe)

Instrospektion > Selbstverständnis/seelische Vorgänge

Empathie > Wahrnehmung Bedürfnisser anderer/einfühlen

Wissenschaft als a priori oder a posteriori? > bessere Entwicklung von Utopien, Aufgabe von Pädagogischen Erziehungszielen vorgeben

Willhelm Dilthey  > siehe Folie

Vergleich von EA; Veränderung von Praxis führt zu Theoriebildung

Praxis/Theorie Verhältnis reflektiert

Begriff der Norm > Normen besitzen abschnittsweise Gültigkeit/werden angepasst

Skript > Seite 13; Vorbereitung auf die Praxis (Lernen), Freiraum/lernfreie Räume

Versuch einer phänomenologischen Beschreibung des Begriffes Erziehung

Analyse von Bedeutung, telelogische Begründung

Wissenschaft muss Objekte als Teil der Erkenntnis Prozesse sehen

Bedeutung/Erziehung verändert sich in der Bedeutung über die Zeit

Kritische Theorie

Kritische Theorie auch gegen den Nationalsozialismus (Auswanderung der Beteiligten)

Mollenhauer, Blankertz, Klafki, Giesecke

Frankfurter Schule (Marcuse et al.)

> siehe auch im Skript

Marxistische Theorie wird neu interpretiert (Exkurs/Folie)

Unser Sein bestimmt unser Bewusstsein, d.h. die ökonomische Basis bestimmt unseere Sicht und Bewusstsein (Lebensqualität). Der Mensch als Ensemble seiner Bedingungen.

Meta Theorie >kritische Analyse von Wissenschaften; Plato (Diskussionsführung mit These/Antithese > Synthese), Dialektik von These und Antithese

Wichtig: Erkenntnis kann in neue Abhängigkeiten führen

Bitte um Ergänzungen, da die Struktur dieser Mitschrift eher ungeordnet ist.

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